AlpiCheck

Skitag-Planer und Lawinenlagebericht

Wo sich der Skitag lohnt, und die Gruppe entscheidet per Link.

Der Skitag-Planer zeigt bis zu fünf geöffnete Skigebiete mit amtlicher Gefahrenstufe, Wetter, Fahrzeit und geschätzter Auslastung. Deine Gruppe stimmt per Link im Browser ab.

Planer und Abstimmung brauchen kein Konto. Die kostenlose iPhone-App zeigt Lageberichte der Lawinenwarndienste für 165 Skigebiete in Österreich, der Schweiz, Italien und Bayern. Ab iOS 16, ohne Tracking.

Übersicht in AlpiCheck: St. Anton am Arlberg mit Gefahrenstufe 3, Erheblich, und der Herkunft der Stufe Lawinenkarte: Skigebiete als Punkte in der Farbe ihrer Gefahrenstufe

Skitag planen

  1. Wähl Startpunkt und Tag.
  2. Der Planer zeigt bis zu fünf geöffnete Skigebiete mit Neuschnee, Wetter, Anfahrt und amtlicher Gefahrenstufe.
  3. Schick den Link an deine Gruppe. Ihr stimmt im Browser ab, auch ohne App.

Zum Skitag-Planer

Häufige Fragen zur Abstimmung

Brauchst du die App?

Nein, der Browser reicht.

Du kannst auf alpicheck.de planen und abstimmen, auch am Telefon. Den Planer gibt es auch in der App.

Wer sieht meinen Namen?

Nur wer den Link hat.

  • Trägst du einen Vornamen ein, sehen alle mit dem Link ihn bei deiner Stimme, sonst steht dort „Ohne Namen“.
  • Im Browser siehst du die Namen erst nach deiner Abstimmung. Vorher siehst du nur die Zahl der Stimmen je Gebiet.
  • Eine öffentliche Liste oder Suche gibt es nicht.

Was wird gespeichert, was ist verschlüsselt?

Plan, Stimmen und Ziel sind Ende-zu-Ende verschlüsselt.

Dein Browser verschlüsselt die Daten. Der Schlüssel steht im Link hinter dem „#“ und geht nicht an unseren Server. Der Server speichert:

  • den verschlüsselten Text
  • den Skitag für die Löschfrist
  • Hashwerte der Zugangsdaten
  • zufällige Kennungen der Stimmen
  • die Zeitpunkte von Anlage und Änderung

Es gibt kein Konto und keine Cookies. Mehr in der Datenschutzerklärung.

Wie lange gilt der Link?

Bis 7 volle Tage nach dem Skitag.

  • Dann löscht der Dienst Plan, Stimmen und Ziel. Der Link funktioniert danach nicht mehr.
  • Die eigene Stimme kannst du vorher ändern oder zurückziehen. Das geht nur auf dem Gerät und im Browser, mit dem du abgestimmt hast.
  • Mit dem festgelegten Ziel endet die Abstimmung; das Ergebnis bleibt unter dem Link sichtbar.

Lagebericht

Die App zeigt nur Berichte, die gerade gelten.

  • Jeder Lagebericht gilt bis zu einer bestimmten Uhrzeit.
  • Nach Ablauf steht dort „Kein aktueller Lagebericht“ mit einem Link zum offiziellen Bericht. Ebenso, wenn der Bericht fehlt oder der Warndienst nicht erreichbar ist.
  • Eine alte oder geschätzte Gefahrenstufe zeigt die App nicht an.

Ein Skigebiet, mehrere Warnregionen

AlpiCheck zeigt die höchste Stufe aller gültigen Berichte mit ihrer Herkunftsregion.

  • Die Gefahrenstufen gelten für Mikroregionen. Große Skigebiete umfassen oft mehrere; Zermatt reicht etwa bis nach Italien.
  • Fehlt ein Teilbericht, steht dort zum Beispiel „mindestens Stufe 3“. Im Teil ohne Bericht kann die Stufe höher sein.

mindestens Stufe 3Erheblich

Was im Bericht steht

  • die Gefahrenstufe, getrennt nach Höhenlage, wenn der Warndienst sie so ausgibt
  • die Lawinenprobleme wie Triebschnee oder Nassschnee mit den betroffenen Hangrichtungen
  • die Tendenz und der Text des Warndiensts

Von Mai bis November gibt es meist keine Lageberichte. Die App zeigt dann „Kein aktueller Lagebericht“.

Skigebiet in mehreren Warnregionen: höchste Stufe mit Herkunft und der Hinweis „mindestens Stufe 3“

Schneehöhe von der Messstation

Ist eine Messstation in der Nähe, zeigt die App ihre Schneehöhe.

  • Dazu siehst du Name, Höhe und Entfernung der Station sowie die Messzeit.
  • Ohne passende Station zeigt AlpiCheck einen Modellwert mit „≈“. Ohne „≈“ ist der Wert gemessen.
  • Unser eigener Server lädt die Wetterdaten stündlich aus offenen Quellen, unter anderem von MET Norway, GeoSphere Austria, MeteoSchweiz und dem Deutschen Wetterdienst.

Die Auslastungsprognose schätzt den Andrang am Lift aus Ferien, Wochentag und Wetter. Kostenlos siehst du Wetter für 3 Tage und Auslastung für heute, mit Pro beides für 7 Tage.

Wetter in AlpiCheck: Schneehöhe im Tal und am Berg von Messstationen, mit Entfernung und Messzeit

Alle 165 Skigebiete auf einer Karte

Punkte zeigen die Gefahrenstufe jedes Skigebiets als Farbe und Zahl. Beim Hineinzoomen erscheinen die Namen. Die Hangneigung kannst du auf der Standard-, Satelliten- oder Hybridkarte einblenden.

Österreich 82, Schweiz 40, Italien 35, Bayern 12.

  1. 1Gering
  2. 2Mäßig
  3. 3Erheblich
  4. 4Groß
  5. 5Sehr groß
Die Gefahrenstufen folgen den EAWS-Farben: 1 grün, 2 gelb, 3 orange, 4 rot, 5 rot-schwarz kariert. Orange wird in der App auch für andere Hinweise verwendet.

Weitere Funktionen

3-Sekunden-Check
Neigungsmesser und Kompass messen Hangneigung und Hangrichtung. Die Gefahrenstufe kommt aus dem Lagebericht. Eine vereinfachte Faustregel, angelehnt an die Reduktionsmethode, gibt eine grobe Orientierung. Der Check gibt keinen Hang frei.
Neigungsmesser
Halte das iPhone flach an den Schnee. Du siehst Neigung, Hangrichtung und Höhe sowie die Steilheit von „mäßig steil“ bis „extrem steil“, ohne Wertung.
Offline-Lagebericht
Speichere den Bericht vorher im WLAN. Die App zeigt ihn ohne Netz, solange er gilt.
Widget
Die Gefahrenstufe deiner Region auf dem Home- und Sperrbildschirm, ohne die App zu öffnen.
Meine Saison
Skitage, Strecke und Kalorien aus deinen Ski-Workouts in Apple Health. Du schaltest den Zugriff selbst ein. Die App liest nur. Kostenlos siehst du den letzten Skitag, mit Pro alle Skitage und Summen.
Checklisten
Vorlagen für Variante (LVS, Sonde, Schaufel) und Piste (Skipass, Skibrille). Du kannst eigene Listen anlegen.

Notfall

  • 112Euronotruf, auch über fremde Netze
  • 140Bergrettung Österreich
  • 1414Rega (Bergrettung Schweiz)
  • 144Wallis
  • 118Italien

Der SOS-Knopf auf der Übersicht öffnet die Notfall-Ansicht. Der Schnellzugriff wählt 112.

  • Ohne Mobilfunknetz geht kein Anruf, auch nicht 112. Bei einer Lawine zuerst mit LVS, Sonde und Schaufel suchen, erst danach Empfang suchen.
  • Darunter steht die Bergrettung des Landes, in dem du bist. Ihre Kurzwahl funktioniert nur im Mobilfunknetz dieses Landes. Die App weist darauf hin.
  • Ist dein Standort ungenau oder nah an einer Grenze, bleibt es bei 112.
  • Du siehst deine Koordinaten zum Teilen und kurze Hinweise zum Notruf.
  • Du siehst auch, wem du einen beobachteten Lawinenabgang ohne Verschüttete meldest.

Der Notfallteil ist immer kostenlos.

Notfall-Ansicht mit 112 im Schnellzugriff und der Bergrettung des Standort-Landes

Was die App nicht kann

AlpiCheck fasst den Lagebericht zusammen. Die Entscheidung im Gelände triffst du selbst.

  • Maßgeblich ist der Bericht des Warndiensts. Den vollständigen Bericht liest du dort. Im Zweifel gilt er.

  • Ob du in einen Hang einfährst, entscheidest du vor Ort. Dafür zählt, was du dort siehst.

  • Die App ersetzt weder einen Lawinenkurs noch die eigene Beobachtung.

Kostenlos und mit Pro

Immer kostenlos

  • Lagebericht und Gefahrenstufe, auch offline und im Widget
  • Notfall mit 112 und der Bergrettung des Landes, in dem du bist
  • 3-Sekunden-Check und Neigungsmesser
  • Karte mit Hangneigung, dazu Pistenplan und Webcams je Gebiet
  • Skitag-Planer mit Abstimmungslink und alles unter „Planen“ für alle Tage
  • Checklisten

Mit Pro zusätzlich

  • Wetter und Auslastung für 7 Tage bei Gebieten und FavoritenKostenlos: Wetter für 3 Tage, Auslastung für heute
  • So viele Favoriten, wie du willstKostenlos: 3 Favoriten
  • Mitteilung bei steigender Stufe für alle FavoritenKostenlos: für einen Favoriten
  • Meine Saison mit allen Skitagen und SummenKostenlos: der letzte Skitag
  • Jahresabo, beim ersten Abo 7 Tage gratis
  • Monatsabo
  • Saisonpass 2026/27, gilt bis 31. Mai 2027 und verlängert sich nicht, zu kaufen bis 15. April 2027

Die Preise siehst du in der App vor dem Kauf.

Datenquellen

Lageberichte
Lawinenwarndienste Tirol, Südtirol und Trentino (Euregio, avalanche.report, CC BY 4.0), WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF (CC BY 4.0), Lawinenwarndienst Kärnten und weitere Warndienste über die EAWS.
Wetter und Schnee
MET Norway, GeoSphere Austria, Land Tirol, MeteoSchweiz, SLF, Deutscher Wetterdienst und Meteotrentino (je CC BY 4.0), Provinz Bozen (CC0). Die Werte sind gerundet und zu Tageswerten zusammengefasst, Neuschnee teils aus Niederschlag berechnet.
Karte und Weiteres
Apple Karten, Copernicus DEM GLO-30 (Hangneigung, von AlpiCheck berechnet; produced using Copernicus WorldDEM-30 © DLR e.V. 2010-2014 and © Airbus Defence and Space GmbH 2014-2018 provided under COPERNICUS by the European Union and ESA; all rights reserved), OpenStreetMap (ODbL), OpenHolidays API (Ferien, ODbL), Natural Earth (Landesgrenzen).
Pisten und Lifte
Data from OpenSkiData / OpenSkiMap.org, © OpenStreetMap contributors (ODbL), Skimap.org, Who's On First, © Mapterhorn. Unser Server schneidet die Daten täglich je Skigebiet zu und vereinfacht die Linien. Die Auszüge stehen unter der Open Database License (ODbL) 1.0 zum Download: alpicheck.de/api/pisten/ (Übersicht mit einer Datei je Skigebiet). Lawinen- und Wetterdaten gehören nicht dazu.
Fotos, Skischule und Kinderland
Die Titelbilder der Gebiete stammen von Wikimedia Commons und Flickr (CC0, CC BY oder CC BY-SA). Urheber und Lizenz stehen in der App unter „Quellen“ am Ende des Gebietsblatts und gesammelt unter „Quellen und Lizenzen“. Angaben zu Skischule und Kinderland übernehmen wir einmal je Saison aus OpenStreetMap: © OpenStreetMap-Mitwirkende. Ein Eintrag zählt, wenn er in der Gebietsfläche liegt (Pisten und Lifte mit 300 m Rand). Eine fehlende Angabe sagt nur, dass in OpenStreetMap nichts verzeichnet ist. Die Zuordnung ist eine abgeleitete Datenbank unter der Open Database License (ODbL) 1.0 und steht zum Download: alpicheck.de/daten/familienangebote.json. Jeder ausgelieferte Stand bleibt zusätzlich unter /daten/familienangebote-JJJJ-MM-TT.json abrufbar. Die Datei enthält nur OpenStreetMap-Kennungen, keine Namen und keine Kontaktdaten.

Alle Quellen mit Lizenzen stehen in der App unter „Mehr“ → „Quellen und Lizenzen“.